SECO/WARWICK wird für einen weltweit tätigen Hersteller von Luftfahrtkomponenten eine komplette Wärmebehandlungslinie realisieren. Der Auftrag vereint Atmosphären- und Vakuumtechnologien in einer integrierten Wärmebehandlungslinie mit einem gemeinsamen, automatisierten Steuerungssystem. Der Lieferumfang umfasst insgesamt zwölf Industrieöfen, Systeme zur Chargenkühlung, ein Abschreckbecken, ein automatisches Be- und Entladesystem für die Chargen sowie die zugehörige Infrastruktur. Die Anlagen werden in einer neuen Produktionshalle zum Einsatz kommen, die derzeit in Polen errichtet wird.
SECO/WARWICK liefert eine automatisierte Wärmebehandlungslinie für Luftfahrtkomponenten, die Atmosphären- und Vakuumtechnologie kombiniert.
- Fertigung von Luftfahrtkomponenten in Europa
- Kombination aus Atmosphären- und Vakuumöfen
- Umfassendes Automatisierungs- und Transportsystem
- Strenge Einhaltung von Prozessparametern und Transferzeiten
- Integration als gesamtheitlicher Prozess
Die neue Linie wird zur Wärmebehandlung von Schmiedeteilen für die Herstellung von Luftfahrtkomponenten eingesetzt. Das Projekt steht im Zusammenhang mit der Aufnahme der Fertigung von Bauteilen, die derzeit in den Vereinigten Staaten hergestellt werden, und ist Teil eines größeren Investitionsprogramms des Partners.
Zwei Technologien in einer Linie
Der Lieferumfang von SECO/WARWICK ist besonders umfangreich und umfasst sowohl Anlagen für die Wärmebehandlung unter kontrollierter Atmosphäre als auch Vakuumöfen sowie die gesamte für einen automatisierten Prozessablauf erforderliche Infrastruktur. Der Atmosphärenbereich der Linie wird zehn Kammeröfen umfassen, von denen sechs mit einem Kühlsystem ausgestattet sind. Ergänzt werden diese durch ein Ölabschreckbad, eine Spritzreinigungsanlage sowie fünf Kühlstationen. Ein weiterer zentraler Bestandteil der Lieferung sind zwei Einkammer-Vakuumöfen vom Typ Vector, die mit einem Hochdruck-Gaskühlsystem für Drücke bis zu 20 bar abs. ausgestattet sind.
„Bei diesem Projekt liefern wir nicht nur eine einzelne Anlage, sondern gestalten eine komplette Prozesslinie für die besonders anspruchsvolle Fertigung von Luftfahrtkomponenten mit. Die Kombination von Atmosphären- und Vakuumtechnologie, automatisiertem Transport und präzise definierten Prozessparametern erfordert eine enge Zusammenarbeit mehrerer Engineering-Teams. Die Luftfahrtindustrie stellt besonders hohe Anforderungen an die Wärmebehandlung von Metallen. Deshalb sind solche Projekte besonders wichtige Referenzen für die SECO/WARWICK-Gruppe“, erklärt Piotr Skarbiński, Vice President des Produktsegments Aluminium und CAB der SECO/WARWICK-Gruppe.
Es kommt nicht nur auf die Temperatur an. Entscheidend ist die Zeit.
Eine der wichtigsten Anforderungen des Projekts ist die Einhaltung der Soll-Prozessparameter in jeder Prozessphase. Dies betrifft sowohl die Abkühlcharakteristik in den Vakuumöfen als auch die präzise festgelegte Transferzeit der Chargen zwischen den Atmosphärenöfen und dem Abschreckbecken.
Ein umfangreiches Transport- und Automatisierungssystem wird daher integraler Bestandteil der Linie sein. Es umfasst eine Be- und Entladeeinrichtung, die sich entlang einer externen Verfahrbahn bewegt, einen Roboter zur automatischen Anordnung des Chargenguts auf den Prozessvorrichtungen sowie zwei Rollenförderer mit Drehtischen.
„Bei diesem Projekt ist das Zusammenspiel der einzelnen Anlagen von entscheidender Bedeutung. Es reicht nicht aus, lediglich die richtige Prozesstemperatur zu erreichen. Wir müssen auch die erforderliche Abkühldynamik in den Vakuumöfen, die Reproduzierbarkeit der Prozessparameter und eine exakt definierte Transferzeit der Chargen zwischen den Atmosphären-Kammeröfen und dem Abschreckbecken gewährleisten. Bei der Auslegung betrachten wir die Linie daher als einen integrierten Gesamtprozess und nicht als eine Ansammlung voneinander unabhängiger Anlagen“, präzisiert P. Skarbiński.






