Your browser does not support JavaScript! Erster Vakuumofen für kroatischen Luftfahrtzulieferer

Erster Vakuumofen für einen kroatischen Hersteller von Luftfahrtkomponenten


13.10.2026

Tvornica plinskih turbina d.o.o., ein kroatischer Hersteller von hochentwickelten Komponenten für die Luftfahrt- und Energiebranche, hat bei SECO/WARWICK einen Einkammer-Vakuumofen vom Typ Vector mit Hochdruck-Gasabschreckung bei 6 bar (abs.) bestellt.

Erster Vakuumofen für einen kroatischen Hersteller von Luftfahrtkomponenten

Tvornica plinskih turbina investiert in ihren ersten eigenen Vakuumofen von SECO/WARWICK, um die Wärmebehandlung zu internalisieren.

  • Aufbau einer eigenen Wärmebehandlungsabteilung für mehr Unabhängigkeit.
  • Reduzierung von Kosten und Lieferverzögerungen durch Wegfall externer Dienstleister.
  • Verbesserung der Qualitätskontrolle bei Luftfahrt- und Turbinenkomponenten.
  • Einsatz der bewährten Vector-Ofentechnologie von SECO/WARWICK.
  • Reaktion auf den wachsenden Markt für Luftfahrt- und Gasturbinentriebwerke.

Dies ist der erste Vakuumofen im Werk des Partnerunternehmens und zugleich der erste Schritt zum Aufbau einer eigenen Wärmebehandlungsabteilung. Die Investition wird die Unabhängigkeit in der Produktion erhöhen, die Qualitätskontrolle verbessern und die mit der termingerechten Erbringung externer Dienstleistungen verbundenen Risiken reduzieren.

Die Anlage wird zur Wärmebehandlung von Luftfahrt- und Gasturbinenkomponenten eingesetzt, die eine hohe Prozessreinheit, reproduzierbare Prozessparameter sowie eine präzise Steuerung der Abkühlung erfordern. Für den Kunden ist dies sowohl der erste Vakuumofen von SECO/WARWICK als auch der erste Vakuumofen im eigenen Maschinenpark. Bislang ließ das Unternehmen die Wärmebehandlung von externen Dienstleistern durchführen. Steigende Kosten dieser Dienstleistungen, begrenzte verfügbare Behandlungskapazitäten sowie das Risiko von Verzögerungen veranlassten das Unternehmen, eine eigene betriebsinterne Wärmebehandlungsabteilung aufzubauen.

Technologie der ersten Wahl für Luftfahrtkomponenten

Tvornica plinskih turbina d.o.o. ist in einer Branche tätig, in der die Qualität des Fertigungsprozesses einen direkten Einfluss auf die Qualität des Endprodukts hat. Die Geschichte des Unternehmens reicht bis ins Jahr 1975 zurück, als es seine Tätigkeit als spezialisierter Hersteller von Bauteilen für Strahltriebwerke und Gasturbinen aufnahm. Von Beginn an baute das Unternehmen seine Kompetenzen im Bereich fortschrittlicher Technologien aus, unter anderem auf der Grundlage von Rolls-Royce-Lizenzen. In den folgenden Jahren führte es unter anderem das Präzisionsschmieden von Turbinenschaufeln sowie die Fertigung von Komponenten für Panzer- und Hubschraubertriebwerke, von Turbinenbauteilen für die Energiewirtschaft und von Triebwerksteilen für die zivile Luftfahrt ein.

Die bestellte Anlage verfügt über einen Arbeitsraum von 600 × 600 × 900 mm (24 × 24 × 35 Zoll). Die runde Heizkammer ermöglicht zudem die Bearbeitung von Bauteilen, deren Abmessungen über die nominalen Arbeitsraummaße hinausgehen. Der Ofen ist für den Betrieb mit zwei Gasen – Argon und Stickstoff – ausgelegt und mit einem leistungsstarken Kühlsystem samt Gebläse ausgestattet, das eine Gasabschreckung bei bis zu 6 bar (abs.) ermöglicht.

„In der Luftfahrt– und Gasturbinenindustrie ist der Vakuumofen ein entscheidender Faktor für die Reproduzierbarkeit, Reinheit und Sicherheit des Prozesses. Bei diesem Projekt entschied sich der Kunde für einen Vector-Ofen, da er eine bewährte Technologie der ersten Wahl benötigte, mit der sich ein kritischer Produktionsschritt in den eigenen Betrieb verlagern lässt. Dies ermöglicht eine größere Unabhängigkeit, eine bessere Qualitätskontrolle und kürzere Wege von der Komponentenfertigung bis zur abschließenden Wärmebehandlung. Vector-Ofenanlagen sind bei den größten Herstellern der Luftfahrtindustrie im Einsatz. Ihre Präsenz in mehr als 70 Ländern spricht für sich – eine bessere Empfehlung kann es wohl kaum geben“, sagt Maciej Korecki, Vice President des Segments Vakuumöfen der SECO/WARWICK-Gruppe.

Die Bedeutung solcher Investitionen nimmt mit der Entwicklung des Luftfahrt- und Gasturbinenmarktes weiter zu. Der weltweite Markt für zivile Flugzeugturbinentriebwerke erreichte 2025 einen Wert von 66,2 Milliarden US-Dollar und soll Prognosen zufolge bis 2034 auf 96,7 Milliarden US-Dollar anwachsen. Parallel dazu wächst auch der weltweite Gasturbinenmarkt, angetrieben durch die Nachfrage aus der Energiewirtschaft, der Industrie, dem Gastransport und der kritischen Infrastruktur. Für Komponentenhersteller bedeutet dies einen zunehmenden Druck hinsichtlich Qualität und Termintreue sowie der Verfügbarkeit eigener Prozesskapazitäten.

Unabhängigkeit, Qualität und Kostenkontrolle

Die Entscheidung für den Kauf eines Vakuumofens von SECO/WARWICK ist eine Antwort auf die konkreten betrieblichen Herausforderungen des Partnerunternehmens. Die Durchführung der Wärmebehandlung im eigenen Werk schafft Unabhängigkeit von externen Dienstleistern, reduziert die Kosten für den Transport der Bauteile zu den Unterauftragnehmern im Bereich der Wärmebehandlung und zurück, ermöglicht eine bessere Produktionsplanung und verringert das Risiko von Lieferverzögerungen gegenüber den Endkunden. Für einen Hersteller von Luftfahrt- und Gasturbinenkomponenten ist dies besonders wichtig, da die Wärmebehandlung zu den kritischen Prozessschritten gehört, durch die die geforderten Werkstoffeigenschaften erzielt werden.

„Dieses Projekt verdeutlicht sehr gut die Vorteile der bewährten und ausgereiften Standardkonstruktion von SECO/WARWICK. Der Ofen hat sich in zahlreichen anspruchsvollen Anwendungen bewährt und kann zugleich mit den für den jeweiligen Kunden erforderlichen Optionen ausgestattet werden. In diesem Fall waren der Betrieb mit Argon und Stickstoff, die Konvektionsbeheizung, ein leistungsstarkes Pumpensystem, die Taupunktüberwachung, ein Partialdrucksystem sowie die Gasabschreckung bei bis zu 6 bar (abs.) von entscheidender Bedeutung. Diese Ausstattung bietet dem Kunden die vollständige Kontrolle über den Prozess und optimale Voraussetzungen für den Einstieg in die Vakuumwärmebehandlung im eigenen Werk“, sagt Grzegorz Głuchowski, Vertriebsspezialist bei SECO/WARWICK.

Partnerschaft für den Start in eine neue Produktionsphase

Die Wahl des Lieferanten war von besonderer Bedeutung, da es sich für den kroatischen Hersteller um die erste Anlage dieser Art handelt. Der Kunde benötigte nicht nur einen Ofen, sondern auch eine bewährte Technologie, verfahrenstechnische Unterstützung und die Erfahrung eines Lieferanten, der bereits zahlreiche vergleichbare Projekte für Branchen mit hohen Zuverlässigkeitsanforderungen realisiert hat.

„Die Entscheidung, eine eigene betriebsinterne Wärmebehandlung aufzubauen, ist für uns ein wichtiger Schritt in der Weiterentwicklung unseres Werks. Wir benötigten einen Partner, der nicht nur die Anlage liefert, sondern auch über das für unsere Anforderungen erforderliche Know-how verfügt. Die Anlage von SECO/WARWICK wird es uns ermöglichen, unsere Unabhängigkeit in der Produktion zu erhöhen, die Kosten und die Prozessqualität besser zu kontrollieren sowie das Risiko von Verzögerungen zu verringern, die durch die Abhängigkeit von externen Dienstleistern entstehen. Dies ist eine Investition in mehr Stabilität und Wettbewerbsfähigkeit unserer Produktion“, so Tihomir Šoškić, Vertreter von Tvornica plinskih turbina d.o.o.

 

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